Wieso die Industrie uns verarscht

Hinter jeder Werbung steckt eine Marketingstrategie, mit dem Ziel an einem Produkt einen enormen Gewinn zu erzielen – koste es was es wolle. 

In diesem Fall, einen Großteil des Klimawandels, das enorme Tierleiden und am Ende sogar viele viele Menschenleben.

Jetzt denken sich wahrscheinlich viele, „Oh man die Alte übertreibt echt ein bisschen“, aber tue ich das wirklich? 

 

Die Massentierhaltung

Fangen wir mal ganz oben an:

Jeder kennt es, jeder weiß es. Fleisch, Eier und Milch sind gesund, denn Sie enthalten viel gutes Eiweiß, Calcium und ganz viele wichtige Nährstoffe die der Körper so braucht.

Wieso kann es dann sein, dass mit dem steigenden Konsum von tierischen Produkten auch zunehmend mehr Menschen an Schlaganfällen, Krebs und Herzinfarkten sterben? Könnte es da eventuell einen Zusammenhang geben oder reiner Zufall? 

Fakt ist: Ja, in Fleisch ist Protein und Eisen enthalten, ABER im Fleisch aus der Massentierzucht sind auch viele andere tolle Sachen enthalten, wie Hormone, Transfette, gesättigte Fettsäuren, Cholesterin und tadaaa Antibiotika. Im Übrigen ist auch in Biofleisch, Cholesterin, Transfette und gesättigte Fettsäuren enthalten, die allesamt sehr ungesund und schädlich für den Körper sind.

Es wurden hunderte Studien ausgewertet, die nachweisen, dass Fleisch genauso Krebserregend ist, wie Rauchen oder Asbest.

Wieso weiß davon fast keiner? Der Grund ist ganz einfach: Es soll keiner wissen.

Und es werden keine Kosten und Mühen gescheut, die Illusion des gesunden Konsums von Tierprodukten weiterhin aufrecht zu erhalten. 

 

Die Illusion

Im Fernsehen sehen wir daher immer nur grüne Weiden, frei herumlaufende gesunde Tiere und glückliche Menschen die diese „glücklichen“ Tiere in Form von Fleisch und Wurst essen. 

Jetzt fragt man sich vielleicht: Komisch, wenn Fleisch doch so ungesund ist, wieso ist dann in fast jedem gesunden Ernährungsplan Fleisch und andere tierische Produkte, wie Eier und Milchprodukte enthalten? Und auch Ärzte empfehlen immer eine ausgewogene Ernährung mit Fleisch, Fisch und Co.

Und dann gibt es noch diese tollen Ernährungspyramiden und allesamt enthalten tierische Produkte, als Basis für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Wie kann das alles sein?

Die Antwort ist genauso einfach, wie auch schockierend: Die Industrie und dessen Sponsoren.

Ich gebe hier mal ein Beispiel: 

Es gibt auf Joghurtpackungen manchmal Werbung zur Unterstützung von zum Beispiel Krebsstiftungen. „Ja und weiter? Ist doch voll gut!“, denken sich jetzt die Meisten wahrscheinlich. 

Das Ironische daran ist aber, dass Kuhmilch, also demnach auch Joghurt, schädlich für den menschlichen Organismus ist und Krankheiten wie Krebs und Herzinfarkte fördert. Wieso zur Hölle, sollte man dann weiterhin diese Produkte konsumieren oder durch diese gezielte Werbung sogar vermehrt kaufen?

Denn die Message dieser Werbung ist ja in diesem Fall, dass man mit Joghurt gezielt etwas gegen Krebs für sich selbst und andere tut, indem man das Produkt kauft und konsumiert. 

 

Die Sponsoren

Hinter dieser Werbung stecken riesige Sponsoren, wie zum Beispiel in diesem Fall die Milchindustrie (ich verzichte jetzt mal auf die Nennung der Konzerne).

Das heißt, die Krebsstiftung bekommt Geld von dem Sponsor und im Gegenzug dürfen diese die Werbung auf ihre Produkte drucken und regen damit zum Kauf an.

Und dann gibt es noch eine weitere fette Industrie, die natürlich von diesen tierischen Produktkonsum profitiert: Die Pharmaindustrie.

Denn mit jedem kranken Menschen mehr, steigt der Gewinn der Pharmaindustrie, ganz nach dem Motto „Für jedes Gift, haben wir ein Gegengift“.

Und natürlich brauchen auch die ganzen Tiere aus der Massentierhaltung Medizin. Denn die Tiere leiden unter so enormen Stress und körperlichen Beeinträchtigungen, dass sie allesamt krank werden und sterben würden, wenn man ihnen nicht dauerhaft Antibiotika verabreichen würde. Antibiotika, was am Ende in unserem Essen landet.

Also sponsort die Pharmaindustrie natürlich auch was das Zeug hält und kurbelt die Massenproduktion von Fleisch, Fisch, Käse, Eier und Milch weiterhin schön an. 

Im Jahr 2015 starben rund 925.200 Menschen an einem Herzinfarkt oder an Krebs und die Zahl steigt stetig. 

Und während Millionenbeträge in die Entwicklung neuer Pharmaprodukte gesteckt wird, wird weiter schön brav die Umwelt verschmutzt und es werden enorm viele unnötige Tierversuche durchgeführt, die immer für die Tiere qualvoll und meistens auch tödlich enden. 

 

Die traurige Wahrheit

Ich finde es super, dass die Pharmaindustrie daran forscht, wie man zum Beispiel Krebs heilen kann, gar keine Frage. 

Aber Achtung: Gerade mal 5% der Krebserkrankungen sind genetisch bedingt, ist das nicht heftig? 

Also um es mal überspitzt auszudrücken: Wäre es nicht sinnvoller die Menschen aufzuklären, damit sie sich erst gar nicht vergiften?

Natürlich nicht! Denn dann würde die Industrie ja einen enormen Profit einbüßen und der Konsum von tierischen Produkten würde höchstwahrscheinlich drastisch zurückgehen. Die Menschen würden weniger krank werden und bräuchten weniger Medikamente, sodass auch hier die Industrie Verluste verzeichnen müsste.

Und um das Ganze noch zu toppen, würden unsere Tiere und die Umwelt einfach mal aufatmen können und das Tierleiden und der Klimawandel würden sich extrem verbessern. Tja und wer will das schon? #Sarkasmus 

 

Und was jetzt?

Zusammenfassend: Glaubt nicht immer das, was die Werbung und die Industrie versucht uns weiszumachen. Denn leider ist es nicht immer so, wie es scheint und viele Dinge, die die Menschheit schockieren würde, werden ganz bewusst vertuscht und unter Verschluss gehalten.

Denn fast jeder Mensch würde höchstwahrscheinlich irgendwann ins grübeln kommen, wenn auf jeder Wurstpackung der Aufdruck wäre: „Das Konsumieren dieses Produktes schadet ihrer Gesundheit, trägt zur Umweltverschmutzung bei und ein Tier musste dafür leiden und sterben.“

Ich habe immer gedacht, ich bin sowieso viel zu unbedeutend und klein, was soll ich schon gegen diese riesigen, mächtigen Konzerne ausrichten? Aber so sollte man nicht denken, denn wir als Konsumenten, haben mehr Einfluss und  Macht, als uns vielleicht klar ist. Wenn keiner mehr oder zumindest schon weniger Personen diese Produkte kaufen, dann wird das Angebot und demnach auch die Produktion zurückgehen.

Und man muss sich immer vor Augen führen, dass es nicht nur darum geht, die Umwelt zu verbessern oder das Tierleiden zu verringern, sondern es geht um die eigene Gesundheit und das eigene Leben und das derer die wir lieben.

Jeder von uns kann einen kleinen Beitrag leisten, um die Welt ein kleines Stück besser und lebenswerter zu machen ♥

 

Bleibt gesund und glücklich.

Eure Anna